Ihr Partner für Neurologie und Schlafmedizin
Engagiert für Ihre neurologische Gesundheit und erholsamen Schlaf
Die Neurologische Sprechstunde und Ermächtigungsambulanz und das Schlaflabor am Krankenhaus St. Elisabeth Damme vereinen langjährige klinische Erfahrung mit modernster Diagnostik.
Unser Ziel ist es, Patienten eine exzellente, individuelle Betreuung zu bieten und sie auf ihrem Weg zu besserer Gesundheit umfassend zu begleiten.
Unser erfahrenes Team setzt sich engagiert für Ihre Gesundheit ein. Wir freuen uns, Sie persönlich in unserer Praxis willkommen zu heißen und gemeinsam Lösungen für Ihre gesundheitlichen Anliegen zu finden.
🩺 Unser Ziel
Im Schlaflabor steht die präzise Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie im Mittelpunkt.
Mit interdisziplinärer Expertise, moderner Technik und persönlicher Betreuung helfen wir unseren Patienten, wieder ruhig und erholsam zu schlafen – für mehr Lebensqualität und Gesundheit.

Sprechstunden
und telefonische Erreichbarkeit
Schlaflabor
Schlafmedizinische Sprechstunde und
Untersuchungen im Schlaflabor
Telefon: (05491) 60-9125
Montag - Freitag 08:00 - 12:00 Uhr
nur nach Terminvereinbarung

Präzise Diagnostik für erholsamen Schlaf im Schlaflabor
Ein gesunder Schlaf ist die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Wenn Schlafstörungen über längere Zeit bestehen, können sie Konzentration, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Im Schlaflabor unserer Praxis für Neurologie und Schlafmedizin untersuchen wir die Ursachen solcher Beschwerden mit modernen diagnostischen Verfahren – Polygraphie und Polysomnographie.
Ambulante Polygraphie – der erste Schritt zur Diagnose
Die Polygraphie ist eine ambulante Untersuchung, die bequem zu Hause durchgeführt wird.
Dabei werden während einer Nacht verschiedene Körperfunktionen aufgezeichnet, zum Beispiel:
- Atemfluss und Atembewegungen (Brust‑ und Bauchgurt)
- Sauerstoffsättigung im Blut (Pulsoximeter)
- Herzfrequenz
- Körperlage und Schnarchgeräusche
- Beinbewegungen
Die Polygraphie dient vor allem der Abklärung schlafbezogener Atmungsstörungen und Bewegungsstörungen, wie dem Schlafapnoe‑Syndrom oder dem Restless-legs-Syndrom. Sie liefert einen ersten Überblick über die nächtlichen Abläufe und zeigt, ob eine weiterführende Untersuchung im Schlaflabor notwendig ist.

Polysomnographie – die umfassende Schlafanalyse
Die Polysomnographie ist die detaillierte Untersuchung des Schlafs im Schlaflabor.
Hier werden zusätzlich zu den polygraphischen Parametern weitere Signale erfasst:
- EEG (Elektroenzephalogramm) zur Messung der Gehirnaktivität
- EOG (Augenbewegungen) zur Erkennung der Schlafphasen
- EMG (Muskelaktivität) zur Analyse von Bewegungen und Muskelspannung
- EKG (Herzaktivität) und Atemparameter
- Video‑ und Tonaufzeichnung zur Beurteilung nächtlicher Bewegungen und Atmungsgeräusche
Diese Untersuchung ermöglicht eine präzise Zuordnung der Schlafphasen und eine differenzierte Diagnose von Schlafstörungen wie Schlafapnoe, periodischen Beinbewegungen, nächtlichen Verhaltensauffälligkeiten oder Insomnien.
Kompetenz und Vertrauen
Unser erfahrener Facharzt für Neurologie und Schlafmedizin Dr. med. Knosalla begleitet Sie von der ersten Beratung bis zur Therapie.
Wir legen Wert auf eine ruhige Atmosphäre, moderne Technik und eine verständliche Auswertung Ihrer Ergebnisse.
Ziel ist es, die Ursachen Ihrer Schlafprobleme zu erkennen und eine individuelle Behandlung zu ermöglichen – damit Sie wieder erholsam schlafen und mit neuer Energie in den Tag starten können.
Diagnostik und Therapie von Schlaf‑ und Atemstörungen
💤 Ein gesunder Schlaf ist entscheidend für körperliche und geistige Erholung. Wenn Schlafprobleme über längere Zeit bestehen, können sie Konzentration, Stimmung und Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen.
Im Schlaflabor werden die Ursachen solcher Beschwerden mit modernster Technik untersucht und individuell behandelt.
🌙 Insomnie – Schlaflosigkeit
Die Insomnie beschreibt Schwierigkeiten beim Ein‑ oder Durchschlafen sowie einen nicht erholsamen Schlaf.
Typische Symptome sind:
- langes Wachliegen vor dem Einschlafen
- häufiges nächtliches Erwachen
- frühes Erwachen am Morgen
- Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsprobleme
Im Schlaflabor erfolgt eine genaue Analyse der Schlafarchitektur und möglicher Ursachen wie Stress, psychische Belastung oder organische Faktoren. Die Behandlung umfasst schlafhygienische Maßnahmen, verhaltenstherapeutische Ansätze und – falls notwendig – eine medikamentöse Therapie.
😴 Hypersomnie – übermäßige Tagesschläfrigkeit
Die Hypersomnie beschreibt eine pathologisch gesteigerte Schlafneigung am Tage trotz ausreichender Nachtruhe.
Ursachen können Schlafapnoe, Depressionen, Medikamente oder neurologische Erkrankungen sein.
Im Schlaflabor wird durch Polysomnographie und Multiple‑Sleep‑Latency‑Tests (MSLT) die Schlafneigung objektiv erfasst.
Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung und kann medikamentöse Wachtherapie oder Verhaltensmaßnahmen umfassen.
🌙 Schlafapnoesyndrom
Das Schlafapnoesyndrom ist eine häufige Ursache für nicht erholsamen Schlaf, Tagesmüdigkeit und kardiovaskuläre Risiken. Es zeichnet sich durch wiederholte Atempausen während des Schlafs aus, die zu Sauerstoffabfällen und Weckreaktionen führen. Im Schlaflabor wird die genaue Form der Apnoe diagnostiziert und individuell behandelt.
🫁 Obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS)
Beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom kommt es zu einem kollapsbedingten Verschluss der oberen Atemwege während des Schlafs. Typische Symptome sind:
- lautes, unregelmäßiges Schnarchen
- Atemaussetzer, beobachtet durch Partner
- ausgeprägte Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen
Die Therapie erfolgt meist mit einer CPAP‑ oder APAP‑Beatmung, die den Atemweg durch kontinuierlichen oder automatisch angepassten Druck offen hält.
🧠 Zentrales Schlafapnoesyndrom (ZSAS)
Das zentrale Schlafapnoesyndrom entsteht durch eine gestörte Steuerung der Atemmuskulatur im Gehirn. Die Atempausen treten ohne Atemwegsverschluss auf. Häufige Ursachen sind Herzinsuffizienz, neurologische Erkrankungen oder Opioid‑Medikation.
Zur Behandlung wird häufig eine adaptive Servoventilation (ASV) eingesetzt, die den Atemrhythmus dynamisch stabilisiert.
⚖️ Hyperkapnisches Atemversagen bei Obesitas‑Hypoventilation
Bei starkem Übergewicht kann die Atemmechanik eingeschränkt sein. Die Folge ist eine chronische Hypoventilation mit erhöhtem CO₂‑Spiegel (Hyperkapnie).
Im Schlaflabor wird die nächtliche Atmung überwacht und eine nicht‑invasive Beatmung (BiPAP) eingeleitet, um die Atemarbeit zu erleichtern und die Gaswerte zu normalisieren.
🌬️ Hyperkapnisches Atemversagen bei COPD
Patienten mit fortgeschrittener COPD entwickeln häufig eine nächtliche Hypoventilation.
Die gezielte BiPAP‑Therapie unterstützt die Atmung durch unterschiedliche Druckniveaus beim Ein‑ und Ausatmen und verbessert die Sauerstoffversorgung sowie die CO₂‑Elimination.
🦵 Restless‑Legs‑Syndrom (RLS)
Das Restless‑Legs‑Syndrom ist durch unangenehme Missempfindungen und Bewegungsdrang in den Beinen gekennzeichnet, besonders in Ruhephasen und nachts.
Betroffene verspüren Kribbeln, Ziehen oder Brennen, das sich nur durch Bewegung bessert.
Im Schlaflabor kann das Ausmaß der nächtlichen Beinbewegungen objektiv gemessen werden.
Die Therapie richtet sich nach der Ursache – häufig helfen Eisen‑Substitution, dopaminerge Medikamente oder nicht‑medikamentöse Maßnahmen wie Dehnübungen und Schlafhygiene.
🧠 Narkolepsie
Die Narkolepsie ist eine seltene neurologische Erkrankung mit plötzlichen Schlafattacken, Kataplexien (kurzer Muskeltonusverlust), Schlaflähmungen und lebhaften Traumerlebnissen beim Einschlafen.
Im Schlaflabor wird die Diagnose durch Polysomnographie und MSLT gesichert.
Die Behandlung erfolgt mit wachfördernden Medikamenten, Kataplexie‑Therapie und strukturierter Schlafhygiene, um Alltag und Beruf bestmöglich zu unterstützen.
Beatmungstherapie
💨 CPAP‑Therapie
Die Continuous Positive Airway Pressure (CPAP)‑Therapie hält die oberen Atemwege durch einen konstanten Überdruck offen. Sie ist die Standardbehandlung beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom und führt meist zu einer deutlichen Verbesserung von Schlafqualität, Leistungsfähigkeit und Herz‑Kreislauf‑Gesundheit.
🔄 APAP‑Therapie
Die Automatic Positive Airway Pressure (APAP)‑Therapie passt den Beatmungsdruck automatisch an die individuellen Atembedingungen an. Sie bietet hohen Komfort und eignet sich besonders für Patienten mit wechselnden Druckbedarfen.
⚙️ BiPAP‑Therapie
Die Bilevel Positive Airway Pressure (BiPAP)‑Therapie arbeitet mit zwei Druckniveaus – höher beim Einatmen, niedriger beim Ausatmen. Sie wird bei Patienten mit eingeschränkter Atemkraft, chronischer Hypoventilation oder kombinierter Schlafapnoe eingesetzt.
🧩 Adaptive Servoventilation (ASV)
Die ASV‑Therapie ist eine hochentwickelte Form der Beatmung für zentrale oder komplexe Schlafapnoe. Sie erkennt Atempausen und unregelmäßige Atemmuster in Echtzeit und reguliert den Druck dynamisch, um eine stabile Atmung zu gewährleisten.
Alternative Therapieverfahren bei Atemstörungen
🔧 Neben CPAP‑, APAP‑, BiPAP‑ und ASV‑Therapie stehen moderne, nicht‑invasive und implantierbare Verfahren zur Verfügung, die insbesondere bei Unverträglichkeit oder mangelnder Wirksamkeit der Standardtherapie eingesetzt werden.
🔄 Rückenlageverhinderung (Positionstherapie)
Die Rückenlageverhinderung ist eine einfache, nicht‑invasive Therapieform für Patienten mit lageabhängigem obstruktivem Schlafapnoesyndrom.
Viele Betroffene entwickeln Atemaussetzer vor allem in Rückenlage, da die Zunge und Weichteile stärker nach hinten fallen und den Atemweg verengen.
Die Positionstherapie verhindert gezielt das Schlafen in Rückenlage und fördert die Seitenlage. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Apnoen deutlich.
😬 Unterkieferprotrusionsschiene (UPS)
Die Unterkieferprotrusionsschiene ist eine nicht‑invasive Alternative zur CPAP‑Therapie beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom.
Die Schiene verlagert den Unterkiefer leicht nach vorne und stabilisiert dadurch den Atemweg.
Dies verhindert nächtliche Atemwegsverschlüsse und reduziert Schnarchen sowie Apnoen.
⚡ Hypoglossusstimulation (Zungenstimulation)
Die Hypoglossusstimulation ist eine implantierbare Therapie für Patienten mit mittelgradigem bis schwerem OSAS, die CPAP nicht tolerieren.
Ein kleiner Stimulator regt den Nervus hypoglossus an, sodass die Zunge während des Schlafs leicht nach vorne bewegt wird.
Dadurch bleibt der Atemweg offen und Atemaussetzer werden verhindert.
🫁 Phrenicusstimulation (Zwerchfellstimulation)
Die Phrenicusstimulation ist eine implantierbare Therapieform für Patienten mit zentralem Schlafapnoesyndrom, insbesondere bei Herzinsuffizienz.
Ein Stimulator aktiviert den Nervus phrenicus, der das Zwerchfell steuert.
Dadurch wird die Atmung rhythmisch stabilisiert und zentrale Apnoen werden verhindert.




